Regenerieren in Adelaide

Seit drei Tagen bin ich in Adelaide und erhole mich vom Camping. Nicht, dass ich das Gefühl hatte, mich erholen zu müssen, aber kaum bin ich hier etwas zur Ruhe gekommen, hat mich eine Müdigkeit gepackt, die ich schon lange nicht mehr kannte. Beim Camping habe ich oft nicht lange geschlafen und war jeden Tag mindestens 12 Stunden unterwegs. Da kam mir die Pause in Adelaide gerade recht.

Entsprechend habe ich hier nahezu nichts gemacht. Adelaide strotz ohnehin nicht gerade vor Highlights, doch selbst wenn, hätte ich mich dazu kaum aufraffen können. Aktuell bin ich in einer Phase, in der mich neue Großstädte nicht mehr begeistern. Erschwerend kommt hinzu, dass gerade eine schwere Hitze über South Australia liegt. An kühlen Tagen sind es nur 35 Grad, sonst auch schon mal gern bis zu 45 Grad. Ab morgen soll es wohl etwas angenehmer werden. Das würde mir gelegen kommen, denn morgen ziehe ich weiter.

In den letzten Wochen hatte sich einiges an Arbeit angesammelt, die ich in nun abgearbeitet habe. Inbox Zero in allen Accounts :-) Außerdem habe ich ein bisschen am Blog optimiert, Ideen und Informationen für einen weiteren Blog gesammelt, die Umsatzsteuervoranmeldung Q4/2012 vorbereitet, ganz grob die kommenden Tage geplant, einen Flug gebucht, ein Auto für Cairns gemietet und sonst einfach entspannt.

In Adelaide bin ich mal wieder über AirBnB einquartiert und während es mir bisher ja immer gut ging, hat es mich dieses Mal richtig gut erwischt. Sandy und Geoff (sprich: Jeff) sind ein gemütliches Ehepaar um die 60 Jahre, die gern Reisende aus aller Welt um sich haben. Aktuell haben sie aber nur drei Deutsche im Haus ;-) Wir können uns hier tatsächlich wie zuhause fühlen, im Wohnzimmer oder auf der Terrasse herumhängen, alles im Haus mitbenutzen, wir werden bekocht und das alles für sehr faire 40 Euro pro Nacht. Mein Zimmer hat eine gemütliche Kinderzimmeratmosphäre. Auf jeden Fall eine gute Abwechslung zum Zelten.

------- Folge mir bei: Facebook, Twitter und Instagram ------- Hey, ich bin Patrick. Drei Jahre lang reiste ich als digitaler Nomade und Backpacker um die Welt. Jetzt bin ich zurück in der Heimat (mehr über mich). Schau auch bei meinem neuen Projekt Healthy Habits vorbei.
  1. Pingback: Die Grenzen des Campings | 101places - .. ein bisschen von der Welt sehen.

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